Touren

Ins Tal der wilden Lauter

Wir verlassen Lardenbach in Richtung Seenbrücke, so heißt die Ansammlung einiger Häuser, die ehemals zu den stillgelegten Eisenerzgruben gehörten. Wir wenden uns links und reiten auf dem Bahndamm der ehemaligen Seentaleisenbahn Hungen-Laubach-Mücke entlang der alten Eisengrube "Neugrünende Hoffnung" Wir umrunden die Grube. Ein schöner Töltweg führt uns über eine Kuppe zu einem Fischteich, wo ganz oft der Graureiher zu Gast ist. Vorbei an der "Weickartshainer Schweiz", ehemals "Grube Deutschland" und heute ein romantischer Grillplatz mit See und Blockhaus, erreichen wir eine mystische Stein-Spirale.

Am Waldrand und Weideflächen vorbei erreichen wir das Tal der Lauter. Der Name des Bächleins und des gleichnamigen Ortes bedeutet "sauber". Im Wort "läutern" steckt der alte Begriff heute noch drin, und glasklar ist auch das Wasser, welches von den sanften bewaldeten Hängen des Langen Berges und der Oberstube heruntermurmelt und sich in kleinen Mäandern durchs Tal schlängelt. Wir folgen dem Lauf der Lauter über einige Kilometer. Immer neue Rinnsale nimmt der Bach auf. Hinter einer großen X-förmigen Waldweg-Kreuzung durchfließt er einen kleinen Bruchwald, bevor er in einen künstlich angelegten kerzengeraden Kanal mündet. Malerische Basaltfelsen, zerklüftet und dick bemoost, säumen den Weg auf der schattigen Talseite. An einer alten romantischen Fachwerk-Mühle erreichen wir den Ortsrand des Dörfchens Lauter.

Hin und zurück ca. 15 km oder 3 Stunden

weitere Tourenvorschläge

Letzte Aktualisierung: April 2019 DatenschutzerklärungImpressum